Voraussetzungen

Mindestalter 18 Jahre
IDA-Mitgliedschaft
IDA ***/**** oder äquivalent
Mindestens 80 Tauchgänge, davon mindestens 40 im Meer
Gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung nicht älter als 6 Monate
Ein Erste-Hilfe-Lehrgang inklusive Herz- Lungen-Wiederbelebung ist zu besuchen
Der Bewerber muss über eine Tauchausrüstung verfügen, die dem allgemeinen Stand der Technik entspricht
Der Bewerber muss für einen ausreichenden Versicherungsschutz für sich und seine Ausrüstung sorgen
IDA Assi-Start Set (mit aktuellen IDA-Schulungsunterlagen)


Empfohlene Vorbereitungsseminare:

Tauchmedizin/Tauchrettung für Tauchlehrer
Technik für Tauchlehrer
Rhetorik, Methodik, Didaktik für Tauchlehrer


Prüfung

Während der Assistentenzeit kann eine Prüfung abgelegt werden. Alle Prüfungsteile müssen in der Reihenfolge Theorie - Praxis innerhalb von 12 Monaten abgelegt werden.

Diese ist unter den Bedingungen einer IDA Tauchlehrerprüfung vor der IDA-Ausbildungs- und Prüfungskommission im Rahmen eines 3tägigen Seminars zu absolvieren.

Die erfolgreich bestandene Prüfung berechtigt dann dauerhaft zur Tätigkeit als „Geprüfter Tauchlehrerassistent mit Abnahmeberechtigung“ für unten aufgeführte Brevets.

Wird keine Prüfung absolviert, darf als Tauchlehrerassistent unter Anleitung gearbeitet, nicht jedoch eigenständig ausgebildet oder brevetiert werden.


Theorieprüfung

Nicht bestandene Theorieprüfungsteile können frühestens nach 6 Wochen bei einer anderen Prüfung zum Tauchlehrerassistenten wiederholt werden. Werden der Hauptteil (schriftlicher Teil) und ein weiterer Prüfungsteil nicht bestanden, so muss die gesamte Theorieprüfung wiederholt werden.

Prüfungsinhalte

Schriftliche Beantwortung eines Fragebogens. Kurzreferat von 10-15 Minuten Dauer über ein vom Tauchlehrer bestimmtes Thema aus den Themenbereichen Tauchausbildung, -praxis, -physik, -medizin, -physiologie, -ausrüstung und Tauchen und Umwelt. Der Bewerber muss sich auf 2 Referate aus unterschiedlichen Themenkreisen vorbereitet haben.Demonstration der Erste-Hilfe-Leistung bei Tauchunfällen inklusive der Handhabung der verschiedenen O2-Systeme. Der Bewerber muss erkennen lassen, dass er in der Lage ist, schnell eine Diagnose zu stellen und die entsprechenden Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen.

Praxisprüfung

Die Praxisprüfung wird am Meer - oder Binnengewässer durchgeführt. Dabei kann auch ein Boot eingesetzt werden, das für den Betrieb auf dem betreffenden Gewässer amtlich zugelassen ist.

Prüfungsinhalte

Mindestens 3 qualifizierende Tauchgänge innerhalb von mindestens 3 zusammenhängenden Tagen.

Im Einzelnen

500 Meter Abschleppen eines verunfallten Gerätetauchers
10 Meter in Apnoe Tieftauchen
40 Meter in Apnoe Streckentauchen in Neopren
Kontrollierter Notaufstieg aus 12 Metern Wassertiefe
2 mal 20 Meter Distanz DTG antauchen(Tankstellentauchen)
5 Minuten ohne Tauchmaske tauchen
Lehrprobe ABC-Unterricht
Lehrprobe DTG-Unterricht
Schnorcheln in einer Gruppe mit voller Ausrüstung


Gruppenführer

Der Bewerber soll als Gruppenführer den Zusammenhalt der Gruppe und die notwendige Sicherheit gewährleisten.

Partnerrettung

Demonstration einer Partnerrettung mit kontrolliertem Transport aus etwa 10 Meter Tiefe an die Wasseroberfläche unter Benutzung sämtlicher Ausrüstungsteile, Notzeichen an der Oberfläche, Transport zum Ufer oder Boot (etwa 50 Meter) und an Land oder Bord, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Einleiten weiterer Maßnahmen.


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